Reiki ist kein Regelwerk, sondern dein Startpunkt
- Celine Liechti
- 20. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Wenn du Reiki lernst, bekommst du ein Starterkit. Handpositionen, Symbole, eine Struktur die dir hilft, in die Energiearbeit hineinzukommen. Und das ist gut so, denn ohne dieses Fundament wärst du am Anfang verloren. Ich wäre es gewesen, du wahrscheinlich auch.
Aber dann passiert etwas, das viele vergessen zu sagen: Dieses Starterkit ist nicht das Ziel. Es ist der Anfang.
Wenn du weißt wie Reiki fließt, wie es sich anfühlt wenn die Verbindung da ist, wenn du spürst was dein Gegenüber gerade braucht, dann darf sich das wandeln. Dann darf es zu deinem werden. Du merkst, dass deine Hände intuitiv dorthin wollen, wo die Energie gebraucht wird, nicht dorthin wo das Skript sagt dass sie hingehen sollen. Du merkst, dass du ein Symbol nicht mehr brauchst um dich mit jemandem zu verbinden. Du merkst, dass Reiki immer dorthin fließt wo es gebraucht wird, egal was du tust, auch wenn du an den Füßen arbeitest und die Energie im Kopf gebraucht wird, fließt sie zum Kopf.
Das ist kein Fehler. Das ist Reiki wie es wirklich funktioniert.

Bei mir und im 5 Element Dragon Fire Reiki ist das der Kern. Die Levels die du lernst, Level 1, Level 2, Level 3 und alle weiteren, sind Startpunkte. Du lernst wie du Drachenfeuer in einen Meridian bringst, wie du dich energetisch verbindest, wie du mit Symbolen arbeitest. Aber was du am Ende daraus machst, ist deins. Eine Session kann so aussehen, dass du in einem Kindheitsmuster arbeitest, die Meridianen reinigst, in ein vergangenes Leben reist, oder dass die Drachen einfach im Whirlpool sitzen und dir Reiki geben während ihr gemeinsam Dinge klärt. Alles ist möglich. Und wenn du dafür offen bist, wird es passieren.
Ich habe selbst gelernt, dass nicht jede Methode für jeden funktioniert. In einer Ausbildung hat mir jemand gesagt, frag einfach das Chakra was es braucht. Ich stand da und dachte, ich soll bitte was? Mit einem Energieball reden? Mein Verstand hat sich komplett geweigert. Also habe ich eine eigene Lösung gefunden: Ich setze einen Zwerg ins Wurzelchakra und rede mit dem Zwerg. Hey Zwerg, was brauchst du? Für andere in der Ausbildung klang das vollkommen komisch. Für mich hat es funktioniert. Und genau das ist der Punkt.
Du darfst deinen Weg finden. Du darfst es anders machen als ich, anders als meine Mentoren, anders als jeder andere der dir Reiki beigebracht hat. Wenn du mir sagst, ich verbinde mich mit meinen Klientinnen ohne Symbol, sage ich, mega, mach das. Wenn du sagst, ich aktiviere Reiki auf eine völlig andere Art, sage ich, go for it, wenn es für dich stimmt und dein Gegenüber danach spürt dass etwas passiert ist, dann ist es richtig.
Reiki ist kein Statuskonstrukt. Es ist ein Tool, das du zu deinem eigenen machen darfst. Das ist die Freiheit die diese Arbeit bietet, und gleichzeitig das was viele andere Ausbildungen dir nie sagen werden.
Wenn du verstehen willst was Reiki überhaupt ist und was Drachen-Reiki anders macht: "Reiki und die Drachen: Was das für dich bedeutet"
Wenn du wissen willst was dich in der Ausbildung erwartet: "Bevor du eine Reiki Ausbildung buchst, lies das hier"



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