Zweifel in der Tierkommunikation: Warum sie dazugehören und wie du lernst, dir zu vertrauen
- Celine Liechti
- 13. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Kennst du das? Du bekommst während einer Tierkommunikation ein Bild, ein Wort, ein Gefühl – und im nächsten Moment meldet sich eine Stimme in deinem Kopf: "Das kann doch nicht stimmen." Wenn du gerade erst mit Tierkommunikation startest, ist das nicht nur normal, sondern fast schon garantiert. Denn Zweifel gehören genauso dazu wie das Kommunizieren mit dem Tier selbst.

Tierkommunikation ist wie eine neue Sprache lernen
Am Anfang beginnst du gerade erst, energetisch wahrzunehmen – mit deinem Hellsinn zu arbeiten. Die Bilder, Sätze und Gefühle, die dabei auftauchen, müssen erst übersetzt und gelernt werden. Tierkommunikation, Seelenkommunikation oder die Arbeit mit Krafttieren funktionieren im Grunde wie das Lernen einer neuen Sprache: Du musst zuerst herausfinden, was bei dir persönlich die Farbe Grün bedeutet, oder was es heisst, wenn dir ein Tier einen Schuh zeigt.
Das Gute daran: Du darfst jederzeit nachfragen. Bekommst du ein Bild, mit dem du nichts anfangen kannst, fragst du einfach weiter – "Was soll dieser Schuh bedeuten?" – so lange, bis du verstehst, was das Tier dir mitteilen möchte.
Wenn ein Pferd angeblich Spaghetti mag
Am Anfang wirst du trotzdem mit Zweifeln konfrontiert. Eine Kollegin von mir bekam einmal von einem Pferd die Botschaft, es esse gerne Spaghetti – obwohl das Pferd nie welche bekommen hatte. Solche Momente sind eine Einladung, gemeinsam mit dem Tier weiterzufragen: Was genau steckt dahinter?
Eine andere Geschichte, die mir eine unserer Ausbildnerinnen erzählt hat: Ein Hund teilte seiner Halterin mit, "der Partner stinkt". Die Tierkommunikatorin zögerte, das so weiterzugeben – bis die Besitzerin lachend erklärte, ihr Partner arbeite in einer Entsorgungs- oder Kläranlage und rieche nach der Arbeit tatsächlich danach. Genau das hatte der Hund gemeint.
Woher die Zweifel kommen – und warum sie dich eigentlich schützen wollen
Nach solchen Wahrnehmungen zweifelst du wahrscheinlich kurz an dir: "Das kann ich doch so nicht sagen. Das stimmt bestimmt nicht." Dein Kopf sucht nach Erklärungen, warum es nicht echt sein kann – besonders wenn eine Botschaft naheliegend wirkt. Eine Katze, die Nassfutter bekommt, oder gerne auf dem Kratzbaum schläft, klingt banal genug, um an sich selbst zu zweifeln.
Genau in diesen Momenten ist es wichtig, ruhig zu bleiben: "Zweifel, ich habe euch gehört, ich verstehe, ihr wollt mich schützen – aber das brauchen wir hier gerade nicht." Von dort aus gibst du dir einen Vertrauensvorschuss: Du vertraust dem, was du wahrgenommen hast, und kommunizierst es trotzdem. Mit der Zeit bekommst du immer öfter die Bestätigung von der anderen Person, dass genau diese Details stimmen – nicht, weil dein Verstand sie sich ausgedacht hat, sondern weil sie wirklich vom Tier kamen.
Auch nach Jahren noch nervös – und das ist okay
Ich sage ganz offen: Auch bei mir tauchen kleine Zweifelgedanken immer wieder auf, vor allem bei Beweisfragen – also Fragen, die sich klar mit Ja oder Nein beantworten lassen. Ich merke bei mir selbst noch immer den Impuls, dass die Antwort unbedingt stimmen muss. Und das ist okay. Ich schiebe diese Gedanken dann bewusst weg, schalte meinen Verstand so gut es geht ab und bin einfach nur offen für das, was gerade durchkommt – welche Bilder, welche Sätze, welche Gefühle. In diesem Moment bin ich nur noch der Kanal zwischen Tier und Halter:in.
Warum ich Tierkommunikation am liebsten live via Zoom mache
Anders als viele, die eine Sprachmemo aufnehmen und verschicken, mache ich Tierkommunikation grundsätzlich live per Zoom, gemeinsam mit dem Halter oder der Halterin. Der Vorteil: Es entstehen sofort Rückfragen, ohne dass ich später nochmal Kontakt zum Tier aufnehmen muss. Wir kommen in einen gemeinsamen Flow, und es lassen sich in derselben Session oft mehrere Themen anschauen statt nur eines. Du musst dir keine zehnminütige Sprachnachricht anhören und dir alles merken – stattdessen hast du Pausen, um das Gehörte sitzen zu lassen, und ich bin da, um dich durch die Erkenntnisse zu begleiten, auch wenn mal ein schwereres Thema auftaucht.
Tiere kommunizieren die ganze Zeit mit uns
Wir haben nur verlernt, ihnen zuzuhören. Wenn du das wieder lernen möchtest, begleite ich dich in meiner 1:1 Tierkommunikations-Mini-Ausbildung einen ganzen Monat lang persönlich: von den ersten Verbindungsmethoden über das Übersetzen deiner Wahrnehmungen bis zu deiner ersten eigenen Tierkommunikation – inklusive Unterstützung, falls du bei einem Thema oder einem Tier zunächst keine Antworten bekommst.
👉 Mehr Infos zur Tierkommunikations-Mini-Ausbildung: https://www.celine-liechti.ch/tierkommunikation



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